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Digitalisierung für Handwerksbetriebe: weniger Papierkram, mehr Aufträge
Das Telefon klingelt, während du auf dem Dach stehst. Das Angebot schreibst du um 22 Uhr am Küchentisch. Der Auftragszettel liegt irgendwo im Bulli. Wir digitalisieren genau die Abläufe, die dich Zeit und Aufträge kosten – individuell an deine Systeme angebunden und bis zu 50 % gefördert über den Digitalbonus Bayern.
Kennst du das?
Wo im Handwerk Zeit und Geld liegen bleiben
Im Handwerk ist der Tag voll – auf der Baustelle, beim Kunden, im Auto. Für Büroarbeit bleibt oft nur der Abend. Genau da entstehen die Lücken, die Aufträge und Nerven kosten: am Telefon, bei der Angebotserstellung und in der Organisation. Die gute Nachricht: Genau diese wiederkehrenden Abläufe lassen sich digitalisieren – und werden dabei gefördert.
Das Telefon klingelt ins Leere
Auf der Baustelle kannst du nicht rangehen – und der nächste Auftrag ruft beim Nächsten an. Wer nicht erreichbar ist, verliert.
Angebote nach Feierabend
Statt Feierabend sitzt du abends am Angebot. Wer erst zwei Tage später anbietet, ist beim Kunden oft schon zu spät.
Zettelwirtschaft bei Aufträgen
Auftragszettel, Fotos, Maße – verteilt auf Bulli, WhatsApp und Kopf. Nichts an einem Ort, ständig Rückfragen.
Lösungen
Das packen wir für dich an
Vier Bausteine, die im Handwerk den größten Unterschied machen – einzeln oder kombiniert, immer an deine bestehenden Systeme angebunden. Du musst nicht alles auf einmal einführen: Wir starten dort, wo der Leidensdruck am größten ist, und bauen von dort aus. Wichtig ist uns, dass die Lösung zu deinem Betrieb passt und nicht umgekehrt – deshalb steht am Anfang immer ein Blick auf deine echten Abläufe, nicht ein Standardpaket von der Stange.
KI-Telefonassistent
Nimmt Anrufe an, wenn du nicht kannst, beantwortet Standardfragen und bucht Termine. Beispiel Dachdecker: Während das Team auf dem Dach ist, nimmt der Assistent die Anfrage eines Kunden mit Sturmschaden auf, fragt Adresse und Dringlichkeit ab und legt einen Vor-Ort-Termin an – der Auftrag ist gesichert, statt beim Wettbewerber zu landen.
Digitale Auftragsannahme mit Foto-Upload
Kunde schildert das Anliegen und lädt Fotos hoch – alles landet strukturiert bei dir. Beispiel Maler: Statt „schicken Sie mir mal ein Bild per WhatsApp“ füllt der Kunde ein kurzes Formular aus und lädt Fotos der Wand hoch. Du siehst Umfang und Zustand sofort und kannst den Aufwand einschätzen, ohne erst hinzufahren.
Automatische Angebotserstellung
Aus Standardpositionen wird per Klick ein sauberes Angebot – Schluss mit Abenden am Rechner. Beispiel Elektriker: Für wiederkehrende Leistungen wie Zählerschrank oder Steckdosen-Sets sind die Positionen hinterlegt. Aus der Anfrage entsteht ein Angebotsentwurf, den du nur prüfst und freigibst – noch am selben Tag.
Terminplanung mit Tourenlogik
Termine sinnvoll nach Region und Route – weniger Leerfahrten, mehr Einsätze pro Tag. Beispiel SHK-Betrieb: Wartungstermine werden nach Postleitzahl gebündelt, sodass dein Monteur nicht kreuz und quer durch den Landkreis fährt, sondern eine effiziente Tour abarbeitet.
In der Praxis
So läuft das bei einem Elektrobetrieb ab
Vorher
- Der Chef ist auf der Baustelle, das Büro ist unbesetzt – Anrufe laufen ins Leere.
- Anfragen kommen per Anruf, WhatsApp und E-Mail zusammen, nichts ist an einem Ort.
- Angebote entstehen abends von Hand, oft mit ein bis zwei Tagen Verzug.
- Wartungstermine werden unstrukturiert vergeben, es entstehen viele Leerfahrten.
Nachher
- Der KI-Telefonassistent nimmt jeden Anruf an und terminiert oder qualifiziert ihn.
- Anfragen und Fotos laufen über die digitale Auftragsannahme strukturiert zusammen.
- Standardangebote entstehen halb automatisch und gehen am selben Tag raus.
- Termine werden nach Route gebündelt – mehr Einsätze pro Tag, weniger Sprit.
Das Ergebnis ist kein „digitaler Betrieb um jeden Preis“, sondern schlicht: weniger verlorene Anfragen, schnellere Angebote und mehr planbare Tage. Für einen Betrieb mit vielen eingehenden Anrufen rechnet sich das oft schon nach wenigen zusätzlich gewonnenen Aufträgen. Und weil all das echte Prozess-Digitalisierung mit Anbindung an deine Systeme ist, ist es über den Digitalbonus Bayern förderfähig – anders als eine reine Website.
Förderung
Bis zu 50 % zahlt der Staat
Der Digitalbonus Bayern fördert genau solche Projekte mit bis zu 50 % der förderfähigen Kosten. Die Mindestprojektgröße von 4.000 € passt gut zum Einstieg – wichtig ist nur, dass du erst nach dem Antrag und der Eingangsbestätigung startest.
Rechenbeispiel
12.000 € Projekt → bis zu 6.000 € Zuschuss
Über den Digitalbonus Bayern. Details imDigitalbonus-Ratgeber, Chancen imFörder-Check.
Die Förderentscheidung liegt bei der zuständigen Bezirksregierung. Wir beraten zur Positionierung deines Projekts und begleiten den Antrag — eine Garantie auf Förderung gibt es nicht.
Ablauf
So läuft die Zusammenarbeit ab
Kein Technik-Projekt, das deinen Betrieb lahmlegt – wir gehen pragmatisch und in deinem Tempo vor.
Erstgespräch & Prozess-Analyse
Wir schauen gemeinsam, wo am meisten Zeit und Aufträge verloren gehen – meistens beim Telefon und bei den Angeboten.
Angebot & Förder-Check
Du bekommst ein konkretes Angebot, und wir prüfen, ob und wie sich dein Projekt über den Digitalbonus fördern lässt.
Antrag durch dich, Start nach Bestätigung
Du reichst über ELSTER ein – kein Auftrag vorher. Nach der Eingangsbestätigung geht es los.
Umsetzung & Betreuung
Wir richten ein, binden deine Systeme an und übernehmen auf Wunsch den laufenden Betrieb – damit du dich aufs Handwerk konzentrieren kannst.
Referenz
Aus der Praxis
FAQ
Häufige Fragen aus dem Handwerk
Förderfähigkeit, passende Projekte, Zuschusshöhe und Einstieg – klar beantwortet.
Ist mein Handwerksbetrieb förderfähig?
Handwerksbetriebe sind Gewerbebetriebe – und damit grundsätzlich förderfähig, wenn eine Betriebsstätte in Bayern besteht, weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigt sind und der Umsatz bzw. die Bilanzsumme höchstens 10 Mio. € beträgt. Prüf es in 2 Minuten im Förder-Check.
Welche Projekte werden im Handwerk gefördert?
Gefördert wird die Digitalisierung von Prozessen: KI-Telefonassistent mit Kalender-Anbindung, digitale Auftragsannahme, automatische Angebotserstellung, Terminplanung. Eine reine Standard-Website oder Werbung ist dagegen nicht förderfähig.
Wie viel Zuschuss ist realistisch?
Bis zu 50 % der förderfähigen Kosten. Beispiel: Ein 12.000-€-Projekt kann bis zu 6.000 € Zuschuss bedeuten (Standard, gedeckelt bei 7.500 €).
Muss ich für die Digitalisierung meinen ganzen Betrieb umkrempeln?
Nein. Wir fangen bei dem an, was dir am meisten wehtut – meistens verpasste Anrufe und Angebote am Abend. Schritt für Schritt, ohne dass der Betrieb stillsteht.
Ich habe schon eine Handwerkersoftware – passt das zusammen?
Oft ja. Wir prüfen, was sich anbinden lässt, und ergänzen nur, was fehlt. Genau diese Integration in deine bestehenden Abläufe ist der Kern eines förderfähigen Projekts.
Wie fange ich an?
Schreib uns über das Kontaktformular auf dieser Seite. Wir melden uns für ein kurzes Erstgespräch, schauen uns deine Abläufe an und sagen dir ehrlich, ob und wie sich ein gefördertes Projekt für dich lohnt.
Lohnt sich das auch für einen kleinen Betrieb mit wenigen Mitarbeitern?
Gerade dann. Je kleiner das Team, desto mehr fällt es ins Gewicht, wenn der Chef selbst Anrufe verpasst oder abends Angebote schreibt. Automatisierung ersetzt hier keine Stelle, sondern verschafft dir die Zeit zurück, die du sonst im Büro verlierst.
Was ist mit meinen Kunden, die lieber persönlich anrufen?
Die erreichen weiterhin einen Menschen, wenn es passt – der Assistent übergibt bei Bedarf oder hinterlegt eine Rückrufnotiz. Er springt vor allem dann ein, wenn sonst niemand rangehen könnte, und sorgt dafür, dass keine Anfrage verloren geht.
Erstgespräch
Lass uns über deinen Betrieb sprechen
Schreib uns kurz, was bei dir am meisten Zeit frisst. Wir melden uns für ein unverbindliches Erstgespräch und klären, welches geförderte Projekt sich für dich lohnt.
Wähle einen Termin mindestens 24 Stunden im Voraus.
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